Heiliger Franziskus

 

Liebe Gemeinde

Wir schreiben Ihnen heute aus der Stadt des Heiligen Franziskus, die wir über die Brücke des Goldenen Tores betreten haben. Wir liessen uns nieder bei Alexander (Vetter zweiten Grades Frau‘s Bruder) dem Coolen. Die Wohngemeinschaft nahm uns herzlich auf und führte uns ein in die nächtlichen Tätigkeiten der Heiligen Stadt. Wir auferstanden am nächsten Morgen und beschauten die Stadt. Wegen auswärtiger Gesellschaft (Vetter zweiten Grades Frau’s Bruders Hausgenossen‘s Bruder) siedelten wir gestern um zu Vertrauten des Hauses (Vetter zweiten Grades Frau’s Bruders Schwester‘s Gefährten). Heute verlassen wir die Stadt und reisen südwärts zur Base zweiten Grades und deren Gemahl.

Nach unserer letzten Botschaft pilgerten wir weiter ins kanadische Vancouver im Staate Britisch Kolumbien. Dort logierten wir in einer Reisendenherberge. Wir lernten andere Pilgerer kennen, einen Landsmann und einen germanischen Förster und später einen Niederländer. So stiessen wir auf eine Gruppe jugendfrischer Reisenden und durften sie in verschiedene Musikgaststätten begleiten. In einer davon führten wir uns den Auftritt einer zeitgemässen Kapelle zu Gemüte. Am nächsten Tag liehen wir Fahrräder aus und traten um den Stanley Park, um die Hirnkästen zu durchwehen.

Auf dem Seeweg fuhren wir bei Sonnenaufgang auf die Vancouver Insel und dort nach Victoria. Nach einem kalorienhaltigen, kraftvollen Frühstück ergründeten wir das idyllische Städtchen und wir promenierten entlang des Hafens. Bei Sonnenuntergang wurde am Wasser meditiert und Gebrautes genossen.

Bei Tagesanbruch verliessen wir die Stadt und liessen uns zurück nach Vancouver verschiffen. Mit unserem Personenkraftwagen begaben wir uns weiter nach Portland. Die Reise endete bei Franco, einem Ruhbettgastgeber. Die Liege erwies sich als äusserst komfortabel und wir sanken in einen langen, tiefen Schlaf.

Bei fortgeschrittenem Tageslicht beschlossen wir, unsere kulturelle Reise zu erweitern und organisierten die Audienz der Musikaufführung der Ja Ja Jas in der Sündenstadt Die Ebenen.

Die Lustfahrt ging weiter Richtung Süden. Unterwegs trafen wir das erste Mal auf den Friedlichen Ozean. Auf einem Fernblickpodium kamen wir zum Stillstand und bewunderten den atemberaubenden Landesteil. Patrouillierende Ordnungshüter hielten diesen Moment in einem Lichtbild für die Ewigkeit fest. Der Küste entlang kutschierten wir nach Brookings. Wir liessen uns nieder und verbrachten zu einem aufschlussreichen Bildstreifen einen behaglichen Abend.

So fuhrwerkten wir schlussendlich über die Brücke der Goldenen Pforte in die Stadt des Heiligen Franziskus.

Amen

Nachruf: Bei allem Frieden auf Erden möchten wir darauf hinweisen, dass Randbemerkungen Ihrerseits mehr als nur erwünscht sind (aufgewühlter Tonfall…!)

6.9.09 09:48

Werbung


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(6.9.09 11:50)
Liebe Pilger
Ihr gebt ja Alles! Und Ihr kommt gerade richtig. Es ist Sonntagmorgen und ich bin nicht da wo man als frommer Christ zu sein hätte. Wenn aber solch erbauliche Schriften aus fernen Landen eintreffen, bin ich froh drum und das schlechte Gewissen das ich nicht habe, meldet sich auch gar nicht.
Ich bin ganz begeistert von eurer letzten Schreibe. Obschon die Grosseltern, die das alles ja immer druckfrisch serviert erhalten, woll diesmal einige erklärende Worte zu Beginn benötigen werden.
Em Besten gefällt mir die Formulierung dessen, was ihr da am Strand bei Sonnenuntergang gemacht habt. Klingt salbungsvoller, viel salbungsvoller als "am Abend soffen wir am Strand". Kann man in dieser Form auch gar nicht veröffentlichen. Jawohl.

Kurz noch das Neueste aus dem Dorf oberhalb der Burg: Silül ist heute mit Katrin für eine Woche nach Sardinien.
Lena arbeitet 3 von 4 Wochenenden am Kiosk am Bahnhof z'Burdlef.
Mein Dienstaltersgeschenk steht jetzt an seinem Platz.Ich habe eine Scheissfreude dran.
Am 28.09. wird Silül 50. Achtung, nicht vergessen!
Am Samstag vorher laden wir zun Apero riche. Fäbu wollen wir auch einladen, aber ohne Adresse ein Ding der Unmöglichkeit. kannst du uns die mailen Nor,a bitte.

So lasset uns den zu einem Ende kommen mit einer Grussbotschaft aus dem 13ten Jahrhundert die da heisst: Friede sie mit Euch, ausliebuguete, viuglückugottessäge
Amen
Ueli



Gassner`s (9.9.09 11:23)
Liebe Pilger, liebe Schwestern
Euer Pilgerbericht war ja absolut hammermässig.Wir haben uns köstlich amüsiert. Unser Tonfall ist jetzt auch leicht aufgewühlt, aber vom Lachen über euren Bericht. "Sau............z" ist ja nichts gegen eure Beschreibungen.(Madeleine weiss Bescheid) Uebrigens können wir jetzt,dank Thomas, eure Föteli auf Facebook auch betrachten. Jeeeeeee.

Einen kräftigen Muntsch für beide Pilgerinnen und bhüet nech Gott.
Mami und Papi


(9.9.09 20:56)
hei medels
e ganz e liebe gruess vom bättende hügu oberhaub em dorf unerhaub dr burg;o)oder so. E henne coole dialäkt. da chunnt mer gad age of empires i sinn, weisch mis mittuauter game( madlen kennts) nora vilech ou) grins. dir heits äuä henne cool i dene ferie im land vom barak....;o)
was heckit dir äch ou geng e so us we dr vo ort zu ort fahret u nech längwilig isch

heits no guet u erfingit no meh so cooli sache wie d old speech....grins


Schwester Maria Lena (10.9.09 15:00)
Werte Schwestern

Mit grosser Verzückung habe ich mir Ihren Bericht zu Gemüte geführt. Ich habe stets darauf vertraut, dass meine Schwestern im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Gottes Wege gehen und sich nicht von der Hand des Teufels zur Ausgelassenheit und gar zum Spass verleiten lassen.
*ich erhebe meine Stimme ein kleines bisschen und lege einige Sorgenfalten auf meine Stirn*: Es bereitet mir jedoch grossen Kummer, dass Sie in der Stadt der Sünde einkzukehren gedenken.
*ich erhebe meine Stimme noch ein bisschen*: Und bei uns im Kloster hat man von der Musikgenossenschaft der Jajajas noch nie gehört.
*Nun beruhige ich meine Stimme und lege einige Falten beiseite, jedoch nicht alle*: Mein Verständnis ist jedoch gross, ich vertraue auf Gottes Hand, welche euch umhüllen soll und ich werde dies ausnahmsweise unserer Oberschwester nicht melden.
*Einige der Falten kehren wieder, und meine Stimme wird nun mütterlich*: Ich rate Ihnen, stets auf der Hut zu sein vor des Teufels verlockenden Angeboten.
*Ich spreche bebend, mit zitternder, drohender Stimme, aufgerissenen Augen und drohendem Fingerzeig*: In meinem engsten Bekanntenkreis befindet sich ein junger Herr, welcher das süsse Blut der Sünde in den Ebenen geleckt hat. Dieser arme Troll wird nie wieder sein können ohne diverse gesellschaftliche Aktivitäten für die Belustigung des eigenen Gemütes. Ausserdem, wenn euch diese Stadt in ihren Bann gezogen hat, werdet ihr gezwungen sein, euer Innerstes wird es euch befehlen, immer und immer wieder in die Ebenen zurückzukehren. Habt Acht, meine Schwestern!!
*Ich beruhige mich, atme tief durch, damit ich einem Herzinfarkt entkomme, und fahre sanft fort*: Ich werde für euch beten.

Meine Schwestern, Gott segne euch, habt Acht vor den vielen Sünden in diesem verlockenden Land. Ich entsende euch meinen treuesten Gruss und Segen.

Eure Schwester Maria Lena


(11.9.09 20:46)
Liebe Schwester Nora,
Eine Nachricht von höchstem Erfreulichkeitsgrad ist eingetroffen.Der Himmel hat sie per Mail an mich, einem seiner geringen Vertreter auf Erden, gesandt. Ich habe es weitergeleitet, auch per Mail.
Haleluia, Hosiana, oder so ähnlich
Bruder Abt Ueli Fritz


Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen


Werbung